Jugend debattiert

                                     

„Demokratie braucht auch Bürgerinnen und Bürger, die von ihren Rechten Gebrauch machen, sich einmischen und mitgestalten wollen, die mutig und selbstbewusst eingreifen in die Debatten.“                

                                                             Joachim Gauck

                                                     

 

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck betont hier, wie wichtig es für eine funktionierende Demokratie ist, dass Menschen kritische Fragen stellen, aufstehen und ihre Meinung sagen, sich jedoch gleichzeitig mit den Meinungen anderer auseinandersetzen und zuhören können. Aber nicht nur in der Politik, sondern auch im täglichen Leben benötigt man oben genannte Fähigkeiten. Immer wenn Entscheidungen anstehen und man sich fragt, „Ja oder nein? Soll man oder soll man nicht?“, werden Argumente und Gegenargumente miteinander abgeglichen. Hat man gelernt, sowohl seine eigene Position konzentriert und folgerichtig darzustellen als auch Argumente der Gegenseite einzubeziehen und sachlich zu entkräften, ist man klar im Vorteil.

Deshalb hat sich das GMG entschlossen, bei „Jugend debattiert“, dem bundesweit größten Schulprojekt im Bereich der sprachlich-politischen Bildung, mitzumachen, um so seinen Schülerinnen und Schülern Strategien an die Hand zu geben, die eigenen Debattierfähigkeiten zu schulen und auszubauen. Durch lebensnahe Themen werden Sprachförderung und Wissenserwerb, persönliche und politische Bildung spielerisch vermittelt, damit die Jugendlichen Spaß und  Freude an der Debattierkunst gewinnen.

Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe werden im Wahlkurs insbesondere auf die Teilnahme an dem Wettbewerb „Jugend debattiert“ vorbereitet.

In diesem läuft das Streitgespräch stets nach dem gleichen Schema ab. Über eine Soll-Frage wird jeweils zu viert debattiert: Zwei Personen antworten mit „Ja“ und sprechen sich für das Gefragte aus, zwei antworten mit „Nein“ und sprechen sich dagegen aus. In der Eröffnungsrunde erläutert dann jeder Teilnehmer in zwei Minuten die Themafrage aus seiner Sicht. Die  darauf folgende freie Aussprache dauert zwölf Minuten. Hier werden im offenen Gesprächsverlauf weitere Argumente genannt, miteinander verglichen und gegebenenfalls entkräftet. In der Schlussrunde haben die vier Debattanten jeweils noch einmal eine Minute Zeit, die Streitfrage ein zweites Mal ohne Unterbrechung zu beantworten: diesmal im Lichte all der Begründungswege, die sie zuvor gehört haben. Anschließend werden die Teilnehmer der Debatte von geschulten Juroren anhand folgender vier Kriterien bewertet: Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Die Jugendlichen haben die Möglichkeit sich als Mitorganisator, Juror oder Debattant in das Projekt einzubringen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich gerne mit Frau Luckner in Verbindung setzen und/oder sich auf der Homepage www.jugend-debattiert.de informieren.

Tag Zeit Ort
Mittwoch 13:10 - 14:40 r034

 

 Stand: 1. HJ, 2017/18

Aktuelles

Debattieren wie die Großen: Miriam und Christoph beim Landesentscheid

Mit Miriam Witt und Christoph Lösch aus der 8.Jahrgangsstufe - hier abgebildet mit Homer und Demosthenes - Büsten aus dem Maximilianeum - schafften es zwei Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasiums in den Landesentscheid des Wettbewerbs Jugend debattiert. Sie hatten sich durch den Doppelsieg in der Sekundarstufe I beim Regionalentscheid Oberpfalz-Nord/Mittelfranken-Ost im März aus Teilnehmern von sieben Schulen für den Landesentscheid in ihrer Altersgruppe qualifiziert.

Jugend debattiert Regionalentscheid: Das GMG stellt beide Sieger

Stellung beziehen, Argumente formulieren, im Gespräch interagieren – dies sind wichtige Kompetenzen, die jeder junge Mensch in seinem späteren Leben benötigen wird. Dass der Erwerb dieser Fähigkeiten mit viel Spaß und Freude verbunden sein kann, haben die Schüler/-innen der 8. sowie 9. Jahrgangsstufe des Gregor-Mendel-Gymnasiums in den letzten Wochen und Monaten durch das bundesweit größte Schulprojekt „Jugend debattiert“ erfahren dürfen. Nach einer Phase des Trainings im Klassenverband und auf Schulebene sollten nun die beiden Schulsieger Miriam Witt (1. Platz, Klasse 8a) und Christoph Lösch (2.

Jeder ist bei "Jugend debattiert" ein Sieger

Miriam Witt (Klasse 8a, 1. Platz), Christoph Lösch (Klasse 9b, 2. Platz), Adrian Schönwald (Klasse 9d, 4. Platz), Laura Schießlbauer (Klasse 8c, 3. Platz), das sind die Schulsieger(innen) des Wettbewerbs "Jugend debattiert", denen der Stellvertretende Schulleiter, StD Werner Kraus, zu ihrem Erfolg gratulieren konnte.

"Jugend debattiert" - eine gelungene Premiere am GMG

„Jugend debattiert“ ist das bundesweit größte Schulprojekt im Bereich der sprachlich-politischen Bildung. Jugendliche sollen hierbei Freude an sachorientierten Streitgesprächen gewinnen. Gleichzeitig schulen sie ihre Gesprächsfähigkeit und ihr Ausdrucksvermögen. In der modernen Kommunikationsgesellschaft sind diese Fähigkeiten für jeden erfolgreichen Menschen unabdingbar. Zudem sind gute Debatten eine wesentliche Voraussetzung für eine lebendige Demokratie.

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