Die Wirtschaftler untersuchen die Geschäftsprozesse bei Burger King

Die Pommes frisch und knackig, sofort auf dem Tisch und das zu einem günstigen Preis. So stellt man sich das Ergebnis seiner Bestellung vor. Für das Unternehmen heißt das: Qualität, Zeit und Kosten sind zu optimieren. Wie das geht, sahen sich die Wirtschaftsinformatiker des GMG bei Burger King in Amberg genau an.

Nachdem sie vom Chef, Herrn Plötz, persönlich begrüßt worden waren, machten sich die Schüler in Begleitung von StD Raschka und OStR Traub daran, den Grund für den Erfolg des Unternehmens herauszufinden: Die Standardisierung.

In der Systemgastronomie ist jedes Produkt genau definiert: So enthält der Hamburger bei Burger King z.B. 7 Gramm Ketchup und 9 Gramm Mayonnaise. Jeweils ein Gramm mehr würde den Betrieb in Amberg jährlich rund 12.000 Euro kosten! Vereinheitlicht sind auch die Abläufe: Händewaschen – 30 Sekunden. Pommes-Frites – automatisch vorportioniert und genau 7 Minuten zum Verkauf zugelassen. Burgergrillen – immer 12 Stück auf einmal. …

Im Ergebnis führen diese Vorgaben zu immer gleichen Abläufen und immer gleichen Produkten. Nichts für Menschen auf der Suche nach Abwechslung; insgesamt aber sehr erfolgreich. Denn die Kosten werden reduziert, die Qualität ist immer gleich und die Lieferzeit sehr schnell – Fastfood eben.

Zum Abschluss durften die Schüler auf Einladung von Herrn Plötz noch prüfen, ob ihnen das Produktangebot zusagt, und konnten sich anschließend körperlich wie geistig gestärkt auf den Rückweg in die Schule machen.