Jugend debattiert Regionalentscheid: Das GMG stellt beide Sieger

Stellung beziehen, Argumente formulieren, im Gespräch interagieren – dies sind wichtige Kompetenzen, die jeder junge Mensch in seinem späteren Leben benötigen wird. Dass der Erwerb dieser Fähigkeiten mit viel Spaß und Freude verbunden sein kann, haben die Schüler/-innen der 8. sowie 9. Jahrgangsstufe des Gregor-Mendel-Gymnasiums in den letzten Wochen und Monaten durch das bundesweit größte Schulprojekt „Jugend debattiert“ erfahren dürfen. Nach einer Phase des Trainings im Klassenverband und auf Schulebene sollten nun die beiden Schulsieger Miriam Witt (1. Platz, Klasse 8a) und Christoph Lösch (2. Platz, Klasse 9b) ihr Können beim Regionalentscheid des Verbundes „Oberpfalz-Nord – Mittelfranken-Ost“ unter Beweis stellen. Am 22.02.2017 trafen in der Altersgruppe 1 (8./9. Jahrgangsstufe) insgesamt 16 Teilnehmer aus sieben verschiedenen Gymnasien obiger Region in Sulzbach-Rosenberg aufeinander. Ziel war es, die  beiden besten Debattanten zu ermitteln, welche dann den Verbund auf Landesebene vertreten. Durch ihr souveränes Auftreten, ihr rhetorisches Geschick und ihre hohe Sachkenntnis gelang es letztendlich den beiden Schülern des GMG, die fünfköpfige Jury von sich zu überzeugen. Sieger des diesjährigen Regionalentscheids „Jugend debattiert“ wurden somit Christoph Lösch (1. Platz) und Miriam Witt (2. Platz). 

Mit großer Begeisterung setzten sich die Schüler/-innen jeweils zu viert mit den Fragen „Sollen im Deutsch-Unterricht regelmäßig längere Gedichte auswendig gelernt werden?“ und „Soll eine Kennzeichnungspflicht für Fleisch aus Massentierhaltung eingeführt werden?“ auseinander. In diesen Vorrunden bewertete zeitgleich eine fachkundige Jury die einzelnen Teilnehmer. Die vier Punktbesten durften anschließend ins Finale einziehen. Die Freude der mitgereisten Fans war riesig, als bekannt wurde, dass beide Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasiums dieses Ziel erreicht hatten. In der Endrunde lautete die Streitfrage „Sollen die Bußgelder für Verschmutzungen des öffentlichen Raumes angehoben werden?“, die jeweilige Position bekamen die Finalisten per Los zugewiesen. Sowohl Miriam als auch Christoph mussten sich gegen diese Maßnahme aussprechen. In den folgenden 24 Minuten zeigten alle vier Teilnehmer eindrucksvoll, auf welch hohem Niveau bereits Jugendliche debattieren können. Beide haben die Teilnahme an einem mehrtägigen Rhetorik-Seminar gewonnen und bereiten sich in den nächsten Wochen auf den Landeswettbewerb am 3. April 2017 in München vor.