GMG und Wirtschaftsschule helfen Hand in Hand

Durch die fortlaufende Ausstattung der Klassenzimmer des Gregor-Mendel-Gymnasiums mit neuen Schulmöbeln und wegen der Generalsanierung der Städtischen Wirtschaftsschule stehen jetzt schon zahlreiche Lehrerpulte, an die 150 Schulbänke, etwa 350 Stühle und rund 25 "Overhead"-Projektoren zur Verfügung. Diese bereits erhaltenen Schulmöbel möchte György Müller, Pädagogischer Mitarbeiter der Nachmittagsbetreuung am GMG und ehemaliger Lehrer und Erzieher am Ungarischen Gymnasium Kastl, an die Kalvinistisch-Reformierte-Bistums-Schule, nach Oradea (Grosswardein) in Rumänien transportieren lassen. Wenn die Städtische Wirtschaftsschule im August ihre neuen Räume bezieht, wird man die Einrichtung von weiteren acht Klassen zur Verfügung stellen. Diese Menge  wächst György Müller über den Kopf und daher wendet er sich mit einem Appell an die Öffentlichkeit:

„2010 war in Ungarn die sog.  "Giftschlamm Katastrophe" . Die durch einen Dammbruch ausgelöste Sturzflut  hat in vier Ortschaften den Boden  so vergiftet, dass er etwa einen Meter tief abgetragen und entgiftet werden musste. Allein in Devecser hat man über 300 geschädigte Häuser wegen des giftigen, ätzenden Schlamms abgerissen. Da ich dort liebe und gute Freunde habe, wollte ich der Gemeinde helfen. Mit Einverständnis der Schulleitung habe ich im Gregor-Mendel-Gymnasium und anderen Schulen innerhalb von vier Wochen mit Hilfe der Eltern zwei Sattelschlepper  voll Hilfsgüter gesammelt. Seitdem sind weitere drei, also insgesamt fünf Transporte in verschiedene, auch vom Unglück nicht betroffene Ortschaften nach Ungarn geschickt worden: nach Devecser, Somlószöllös, Dunakeszi, Litér, unter anderem auch in mein ehemaliges Heimatdorf Felsönyék.

Die ausrangierten Möbel sind so weit in Ordnung, dass man damit in Ungarn, oder in Rumänien andere Schulen unterstützen kann. Diese Möbel sind zwar "Second Hand", das bedeutet aber nicht, dass sie unbenutzbar wären. Ihre Entsorgung und Vernichtung käme einer Sünde gleich. Diese Möbel werden in Ungarn und in Rumänien noch gute Dienste tun, und sie werden mit Dank angenommen!

Deshalb wende ich mich, wenden WIR uns an die Eltern, an die Fördervereine beider Schulen, an Firmen, an verschieden Institutionen und an die Öffentlichkeit ob da jemand jemanden kennt, der wiederum jemanden hat, der helfen möchte, helfen könnte, helfen würde.

 

Sehr blauäugig stelle ich mir Folgendes vor:

- Wenn eventuell mehrere Firmen sich zusammen tun würden und zu zweit, zu dritt eine

  Fahrt übernehmen könnten

- Einer stellt die beiden Fahrer, ein Zweiter den LKW und der Dritte übernimmt die Fahrtkosten.

- Die Elternbeiräte, bzw. die Fördervereine  beider Schulen könnten vielleicht ein Spendenkonto einrichten

- Ich weiss ... so sieht eine "Milchmädchenrechnung" aus!

- In Mathe war ich nie gut ... aber rechnen kann ich trotzdem ... deshalb "rechne" ich damit, dass wir

  für unsere Hilfsfahrten Helfer, Unterstützer, Förderer finden werden!“