Zauberwort bei Elternbeiratswahl

Am 26. Oktober 2016 fand turnusgemäß die Neuwahl des Elternbeirats für die Schuljahre 2016/2017 und 2017/2018 statt. Wie schon bei vergangenen Wahlen wurde während der Stimmauszählung wieder ein informativer Vortrag angeboten, bei dem wir dieses Mal den Ermittlungs- und Präventionsbeamten der Polizeiinspektion Auerbach, Herrn Polizeihauptkommissar Joachim Iwanek an der Schule begrüßen durften. Herr Iwanek ging sehr eindringlich auf kriminelle Machenschaften im Internet, bei der Handynutzung oder beim Homebanking ein. Den Zuhörern, von denen die meisten die neuen Medien täglich nutzen dürften, lief angesichts der vielfältigen Gefahren dabei manch kalter Schauder über den Rücken. Neben dem dringenden Rat, sich vorab bei den Verbraucherzentralen oder auf Websites wie www.computerbetrug.de zu informieren und sich im Fall der Fälle umgehend an eine Polizeidienststelle zu wenden, bezeichneter er den Ausdruck „Drittanbietersperre“ mehrfach als Zauberwort des Abends. Diese Präventionsmaßnahme wird auf Wunsch vom Handy-Provider eingerichtet und verhindert, dass die Anbieter von online-Spielen, Chatrooms oder schlüpfrigen Inhalten für böse Überraschungen bei der Mobilfunkrechnung sorgen. Sinnvolle Business-Dienste, wie das praktische Handy-Parken in Amberg, können von der Sperre ausgenommen werden.

Von unabhängiger Seite überwacht und somit frei von jeglichem Betrugsverdacht ging Gott sei Dank die Elternbeiratswahl selbst über die Bühne. Wiedergewählt wurden die bisherigen Mitglieder Birgitt Beier (neue Vorsitzende), Michaela Hetzenecker (wie bisher stellv. Vorsitzende), Birgit Aschendorf-Patt, Karin Donhauser, Annette Exner, Uwe Friedrich, Prof. Dr. Mario Mocker, Nicole Riß, Dr. Katja Wagner-Trögner und Evi Zacherl sowie die neuen Mitglieder Corinna Eilles und Stefan Schwab. Die anschließende konstituierende Sitzung des neuen Gremiums begann mit einer herzlichen Würdigung der ausscheidenden Mitglieder Martin Deubzer und des langjährigen Vorsitzenden Hubert Schärtl, die beide aus beruflichen Gründen nicht wieder zur Wahl standen.