The Voice of Young Europe in Terrassa (Spanien)

Als sich die Gruppe bestehend aus 8 Schülerinnen und 3 Schülern sowie einer Begleitlehrkraft am frühen Sonntagmorgen am Bahnhof in Amberg traf, wusste noch keiner, was der Tag alles an Überraschungen für sie bereit halten würde. Kaum in den Zug eingestiegen wurde festgestellt, dass ein Handy zu Hause vergessen worden war .... aber dafür gibt es glücklicherweise verständnisvolle Eltern, die es dem Zug hinterherfahren .... Kaum aus dem Bus in München ausgestiegen wurde festgestellt, dass ein Rucksack samt Handy und sämtlicher Ausweispapiere vergessen worden war ... aber dafür gibt es glücklicherweise schnelle Beine, die dem Bus hinterherrennen ... Gegen den Nebel in Amsterdam, unserem Zwischenstopp, konnten leider weder Eltern noch schnelle Beine etwas tun ... er zwang uns zu einer nicht eingeplanten Nacht in Amsterdam, wobei wir nicht im Terminal übernachten mussten, sondern ein nettes Hotel samt Vollverpflegung bekamen. Darauf hätten wir jedoch gerne verzichtet, da wir die Auftaktveranstaltung unseres Projektes verpassten. So begann das Erasmus+ Treffen in Terrassa erst mal ohne Beteiligung des GMG, bevor wir mit einiger Verspätung aber voller Elan ins Geschehen eingreifen konnten. Wie bereits in den vorangegangen Treffen stand das Debattieren mit Gleichaltrigen aus verschiedenen europäischen Staaten (dieses Mal aus Rumänien, Spanien, Schottland und Deutschland) im Mittelpunkt des Treffens. Trotz Verspätung konnten wir an allen vier angebotenen Workshops teilnehmen. Drei davon gingen um Debatte und Europa, und kamen bei den Schülern super an. Der von den Schülern am meisten genossene hatte damit nichts zu tun: wir lernten wie man Menschentürme baut - ein Zeitvertreib mit langer Tradition in Katalonien. Der Rest der Woche war den verschiedenen Workshops bzw. dem kulturellen Begleitprogramm gewidmet: Ein Besuch von Barcelona durfte da nicht fehlen: die weltberühmte Sagrada Familia wurde besichtigt sowie die Altstadt von Barcelona - der Nachmittag war zur freien Verfügung und wurde hauptsächlich zum Einkaufen und Ausruhen in der warmen Sonne genutzt. Am letzten Tag diskutierten wir noch darüber, wie Europäisch wir uns fühlen bzw. was Europa uns bedeutet und lebten dann das europäische Gefühl am Abschiedsabend aus: die katalanischen Gastgeber hatten eine kleine Disko samt DJ gemietet - für einige der Schüler wahrscheinlich der Höhepunkt des Aufenthaltes. Zurückblickend eine sehr interessante und aufregende Woche, die keiner der Teilnehmer missen möchte, auch wenn der Start etwas holprig verlief.

Madlen Raub