Französisch lernen vor Ort

Als die Schüler aus dem Zug ausstiegen, war ihnen die Anspannung anzumerken. Eine Woche alleine in einer französischen Familie – ob das gut gehen würde? Es ging gut – die begleitenden Lehrkräfte konnten alle 17 Schülerinnen und Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasiums nach einer wunderbaren Woche wohlbehalten wieder nach Amberg zurückbringen. In den Familien, die ihre Gäste aufs Herzlichste aufnahmen, konnten die Teilnehmer nicht nur ihre Sprachkenntnisse vertiefen, sondern auch viele Eindrücke vom Alltagsleben ihrer gleichaltrigen Austauschpartner sammeln: So müssen sie nach der Schule, die bis zum späten Nachmittag dauert, noch viele Hausaufgaben anfertigen. Dennoch blieb auch genügend Zeit für gemeinsame Hobbys wie Sport oder Computer.

 

 Das Flair eines französischen Collège erlebten die Schüler hautnah bei der Besichtigung der Partnerschule in Eschau. Ein Basketballturnier und das Erstellen eines deutsch-französischen Kalenders für 2018 förderte die Zusammenarbeit mit den französischen Partnern.

 Es schien, als hätte sich das Elsass für den Besuch des Gregor-Mendel-Gymnasiums eigens herausgeputzt. Bei der Besichtigung Straßburgs fiel auf, dass auf vielen Plätzen rund um das Münster und die Petite France etliche Buden für die traditionellen Weihnachtsmärkte aufgestellt und nahezu jedes Haus üppig geschmückt wurden – nicht zu Unrecht gelten Straßburg und das gesamte Elsass in Frankreich als Hochburg weihnachtlicher Bräuche und Traditionen.Auf dem Programm standen ferner die mächtige Haut-Koenigsbourg, das Museum Electropolis, in dem die Schüler ihre Physik-Kenntnisse auffrischen konnten, sowie die Erkundung Colmars mittels einer zweisprachigen Stadt-Rallye, bei der sich Deutsche und Franzosen gegenseitig bei der Beantwortung der gestellten Fragen unterstützen mussten.

Das Gregor-Mendel-Gymnasium freut sich sehr auf den Besuch der französischen Partner im Frühjahr des kommenden Jahres.